Alb-Linsen - Hülsenfrüchte mit Tradition

Günstig, nahrhaft und dabei auch noch so lecker: Die Schwaben verstanden es von jeher, aus wenig viel zu machen. So auch beim schwäbischen "Nationalgericht" Linsen und Spätzle. Zusammen mit einem paar knackiger Saitenwürste gibt es für Liebhaber der bodenständigen regionalen Küche wohl kaum einen größeren Genuss.

Alb-Linsen

Die Linsen, Hauptzutat für den schwäbischen Klassiker, wurden bis in die 1950er Jahre direkt vor der Haustür geerntet: Die Schwäbische Alb und angrenzende Gebiete waren damals ein besonderer Schwerpunkt im deutschen Linsenanbau, zum Teil wurde auch nur für den Eigenbedarf produziert.

Vor rund 50 Jahren haben die letzten Bauern der Schwäbischen Alb den Linsenanbau mangels Rentabilität aufgegeben. Ein Bioland-Bauer wagte jedoch in den 80er Jahren einen Neuanfang mit der "Leisa-Gerste".

Die Erzeugergemeinschaft "Alb-Leisa" brachte die traditionelle Hülsenfrucht nicht nur wieder auf die Äcker, sondern verhilft ihr heute zu einem kulinarischen Comeback bei Feinschmeckern, Hobbyköchen und auch in der gehobenen Gastronomie.

 
Alb-Leisa
ausgezeichnet regional

Linsenanbau hat Tradition auf der Schwäbischen Alb. Aber erst seit kurzem sind "Alb-Leisa" auch kulinarisch wieder auf dem Vormarsch.

Schwäbische Alb
ausgezeichnet regional

Bodenständig und traditionell, imposant und "wildromantisch" - das sind Landschaft und Leben auf der Schwäbischen Alb.

Linsen und Spätzle
ausgezeichnet essen

Linsen und Spätzle

mit Saitenwürstchen

Linsen, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter in 1 Liter Wasser etwa 1 Stunde kochen lassen. Wenn zuviel Wasser verdunstet, etwas Wasser nachgießen.

Linsen mit Birnen und Bacon
ausgezeichnet essen

Linsen mit Birnen und Bacon

Auch in der feinen Küche machen Linsen eine gute Figur - wie hier zusammen mit Feldsalat, Birnen und Bacon.