Der Bodenseefelchen

ausgezeichnet regional

Der Bodenseefelchen hört auf den lateinischen Namen Coregonus und gehört zur Gattung von Fischarten aus der Ordnung der "Lachsartigen". In anderen Regionen werden die Felchen auch Reinanken, Renken, Felchen, Coregonen, Schnäpel oder Maränen genannt.

Bodenseefelchen

Im Bodensee leben die Fische erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Heute ist der Bodensee das wichtigste Gebiet für den Felchenfang. Fischliebhaber genießen jährlich Mitte September die "Felchenwochen am Untersee". Dabei bieten 26 Küchenchefs auf der Halbinsel Höri, im benachbarten Thurgau und Stein am Rhein, auf der Insel Reichenau, in Radolfzell und Allensbach individuell zusammengestellte dreigängige Menüs rund um den wohlschmeckenden Speisefisch.

Der Felchen hat ein helles, festes Fleisch und schmeckt gebraten, gedämpft oder geräuchert ganz ausgezeichnet. Wegen seiner groben Schuppenstruktur und der Fettflosse empfiehlt es sich jedoch, Haut und Flossen zu entfernen.

Die Fischerei nach dem Bodenseefelchen ist seit den 1970er Jahren rückläufig. Die Fischer nennen die zunehmende Reinhaltung des Bodenseewassers als Grund, da hierdurch das Algen- und Planktonwachstum durch fehlende Abwässer stark abgenommen hat, womit die Bestände und die Körpergröße von Bodenseefelchen zurückgegangen seien.

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