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Ernte & Aufbewahrung



Himbeeren
Himbeeren sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Die mineralstoffreichen Früchte enthalten viel Biotin, das für schöne Haut und Haare sorgen soll.

Ernten: Himbeeren sind reif, wenn sie gleichmäßig rot gefärbt sind - dann lassen sie sich auch leicht von der Fruchtachse, dem "Zapfen" lösen. Lassen Sie keine reifen Himbeeren an den Zweigen hängen, denn die süßen Früchte werden schnell weich.

Aufbewahren: Himbeeren sind äußerst sensible Früchtchen: Nach der Ernte sollten sie am besten sofort frisch gegessen werden. Auch waschen ist nur bei stark verschmutzten Früchten nötig, denn ihr feines Aroma verwässert leicht. Bei 0° C halten sich Himbeeren im Kühlschrank maximal drei Tage. Die Früchte lassen sich aber gut tiefgekühlt aufbewahren, denn sie behalten auch beim Einfrieren ihr Aroma. Dazu die Beeren auf einem Tablett ausbreiten und portionsweise "schockfrosten", danach können sie in Tüten oder andere Behälter umgefüllt werden. So bleiben die Früchte besser in Form, kleben nicht zusammen und können später einzeln entnommen werden.


Johannisbeeren
Rote Johannisbeeren enthalten viele Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe.

Ernten: Pflückreif sind Johannisbeeren, wenn die Früchte eine leuchtend rote Farbe haben. Die "Hoch-Zeit" der Johannisbeere-Ernte ist im Juni und Juli, späte Sorten werden bis in den August und teilweise sogar noch im September geerntet. Wer eigene Johannisbeersträucher im Garten hat, aber nicht alle reifen Früchte gleich verbrauchen kann, lässt die "überschüssigen" Beeren am besten noch eine Weile am Strauch hängen. Die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben so besser erhalten als bei der Lagerung im Gemüsefach des Kühlschranks.

Aufbewahren: Johannisbeeren lassen sich gut einfrieren. Dazu sollten Sie die gewaschenen Beeren vorsichtig von den Rispen abstreifen. Breiten Sie die Beeren auf einem Tablett oder einem großen Teller aus, so dass gerade eben der Boden bedeckt ist und frieren Sie die Früchte portionsweise ein. Wenn die Beeren fest gefroren sind, können Sie diese in Tüten oder andere Gefrierfach geeignete Behälter umfüllen.


Erdbeeren
Erdbeeren sind ein gesunder Schlankmacher: Schon wenige der vitamin- und mineralstoffreichen aber kalorienarmen Früchte vor dem Essen genossen, bremsen das Hungergerfühl deutlich.

Ernten: Die Ernte von Erdbeeren ist je nach Sorte unterschiedlich, sie beginnt im Juni und endet im September. Am besten erntet man sie in den frühen Morgenstunden, dann ist ihr Aroma am intensivsten. Da die süßen roten Früchte sehr druckempfindlich sind, sollte man sie am Fruchtstiel ernten, auf jeden Fall aber sollte der Blattkranz erhalten bleiben. Wird dieser nämlich entfernt, kann beim Waschen der Früchte Wasser durch die Öffnung eindringen und das herrliche Erdbeer-Aroma verwässern.

Aufbewahren: Erdbeeren zählen zu den empfindlichsten Früchten, sie sollten daher am besten direkt nach der Ernte verzehrt werden: Schon wenige Stunden nach der Ernte büßen sie an Aroma ein. Notfalls halten sich jedoch auch Erdbeeren - ungewaschen und abgedeckt - bis zu zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Wer die süßen roten Früchte auch außerhalb der Saison genießen möchte, kann sie tiefgefroren etwa zehn Monate aufbewahren. Dazu frieren sie die gewaschenen Beeren einzeln auf einem Tablett oder einem Teller ausgebreitet vor, bevor sie dann in Tüten oder anderen Behältern in die Truhe wandern. Übrigens: Gefrorene Erdbeeren behalten besser ihre Form, wenn Sie sie noch leicht gefroren verarbeiten.


Heidelbeeren
Dem Volksglauben nach hatten Heidelbeeren einst die Aufgabe, vor Wohnungen oder Höhlen der Zwerge verborgene Schätze zu hüten. Heute wachsen die aromatischen Beeren noch immer weit verbreitet in lichten Wäldern und Heiden, wo der Boden sauer ist.

Ernten: Abhängig von ihrem Standort reifen die kleinen blauen Beeren von Juli bis September. Zum Sammeln der leckeren Früchte verwenden Sie am besten einen Korb oder einen Eimer, keinesfalls eine Plastiktüte. Denn darin bekommen die Beeren keine Luft und können schnell faulen. Wenn Ihnen beim Einkauf sowohl Waldheidelbeeren als auch Kulturheidelbeeren angeboten werden, geben Sie den wilden Früchten den Vorzug, denn sie sind sehr viel aromatischer. Auch eine Nachfrage nach der Herkunft lohnt sich: Da die kleinen Blauen wie alle Beeren sehr empfindlich sind, verspricht ein nahes Sammelgebiet mehr Frische und Aroma.

Aufbewahren: Heidelbeeren halten sich im Kühlschrank - auf einem flachen Teller ausgebreitet und mit Frischhaltefolie abgedeckt - etwa einen Tag. Und auch im Winter müssen Sie auf die gesunden, leckeren Früchte nicht verzichten: Auch Heidelbeeren lassen sich mit der portionsweisen "Schockfrost-Methode" gut auf die Gefriertruhe vorbereiten, wo sie bis zu sechs Monate im Kälteschlaf auf ihren Verzehr warten können.

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