Glücksmomente

ausgezeichnet geniessen

Was ist Glück? Den Gipfel erklimmen, Stille erleben, gutes Essen genießen? Wir gehen dem Phänomen nach

„Ein Zufriedener braucht kein Glück, er hat es bereits.“
Ernst Ferstl

Momente des Glücks und der Zufriedenheit finden viele Menschen
in der Stille und Schönheit der Natur


Regionalität ist bei uns keine Floskel. Einkaufen im Hofladen oder auf einem der mehr als 400 lokalen Wochenmärkten im Ländle ist wöchentliches Ritual. Das Motto lautet: „Regional ist das neue Bio.“ Was unter dem Aspekt der Ökobilanz – also im Sinne kurzer Transportwege – mehr als sinnvoll ist. Von der unschlagbaren Frische der Produkte mal ganz abgesehen.

Deshalb ist die Mineralbrunnen Teinach GmbH auch Premiumpartner von „Schmeck den Süden“, einer Initiative des Landes Baden-Württemberg zur Vermarktung regionaler Produkte aus dem Genießerland. Die mehr als 330 „Schmeck den Süden“-Gastronomiebetriebe setzen auf regionaltypische Gerichte und verwenden heimische Zutaten vom Acker, aus dem Wald, den Tiefen des Gesteins und aus dem Wasser. Die „Schmeck den Süden“-Gastronomen sind das erste Netzwerk in Deutschland mit einem verbindlichen Kontrollsystem.

Tausende Kilometer Wanderrouten mit sensationellen Ausblicken bietet der Schwarzwald

Was ist Heimat?
Der Offenburger Pop-Art-Künstler Stefan Strumbel formuliert diese Frage in seinen Kunstwerken sehr provokant: „What the fuck is Heimat?“ Ganz einfach: Das schönere Wort für Regionalität. Dass die Menschen hier im Süden glücklich sind, ist statistisch ja bereits belegt. Warum? Weil Heimat bedeutet, sich zu Hause zu fühlen, verwurzelt zu sein, Familie und Freunde um sich zu haben. Zu Hause fühlen sich übrigens nicht nur die gebürtigen Badener und Schwaben. 2012 kamen rund 50000 Menschen aus anderen EU-Staaten nach Baden-Württemberg. Und sie wollen bleiben. „Seit dem Inkrafttreten der neuen Regelungen des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 haben sich rund 226000 Migrantinnen und Migranten im Land einbürgern lassen“, heißt es auf der Website des Landes. Demografisch gesehen ist das auch drin-gend nötig, denn die Zahl der über 65-Jährigen im Land hat sich seit 1960 verdoppelt. Die Einwanderer hingegen sind im Schnitt zehn Jahre jünger als die Baden-Württemberger.

Das Glück im Sattel
Doping ist verboten? Richtig. Aber nicht, wenn der Körper die Substanzen selbst produziert: Dopamin, Endorphin, Serotonin. Und das tut er, wenn wir Sport treiben. Deshalb macht uns Sport nicht nur fit und leistungsfähig, sondern auch glücklich und zufrieden. Mehr als neun Millionen Menschen in Deutschland wissen das: Sie trainieren
in Fitness-Clubs. Vor zehn Jahren warenes nur halb so viele. Und der Trend (zum sportlichen Glücklichsein) hält an, sagt das Statistische Bundesamt.

Aber wer braucht schon ein Studio, wenn er an die frische Luft kann? Denn um nicht depressiv und krank zu werden, braucht der Mensch Vitamin D, sprich Sonne auf der Haut. Und die gibt es gratis, zum Beispiel im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord: auf 10 000 Kilometern Wanderrouten, 5500 Kilometern Mountainbike-Strecken und einer 450 Kilometer langen „Bike-Crossing-Route“ von Pforzheim bis Bad Säckingen. Reich-lich Möglichkeiten zur Ausschüttung von Glückshormonen. „Bundesweit hat der Radtourismus um elf Prozent zugenommen. Das spüren wir auch im Naturpark“, so Karl-Heinz Dunker, Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, bei dem Teinacher Partner ist. Wer’s gemächlicher mag , folgt auf dem elektrifizierten Drahtesel dem E-Bike-Logo oder überlässt beim Wanderreiten seinem Pferd die Zügel. Auf dessen Rücken soll ja sowieso das Glück zu finden sein.

Natur & Mensch gemeinsam
Übrigens: Selbstverständlich kommt hiernirgends die Natur zu Schaden. Denn wir in Baden-Württemberg können schließlich
alles. Auch Natur und Mensch gemeinsam glücklich machen.

Genuss

Essen – das ist für immer mehr Menschen eine Lebenseinstellung. „Lebensmittel werden zum Stilmittel, Food wird zum Ausdruck einer Ideenfindung über uns selbst“, heißt es im Food Report 2016. Aber auch von außen hegen und pflegen sich Menschen ganz bewusst zum Beispiel beim Sport oder beim Entspannen. Hier finden Sie die wichtigsten Trends für Körper & Geist

Food

Vegetarisch: Verzicht auf Fleisch und Fisch, tierische Produkte wie Eier und Milch sind erlaubt. Vegetarier gab es schon in der Antike. Auch Leonardo da Vinci war Vegetarier.

Vegan: Etwa ein Prozent der Deutschen ernährt sich vegan, also ohne Fleisch, Fisch und tierische Produkte wie Milch, Eier oder Honig. Auch Leder und Wolle gelten als tabu.

Detox: Entgiftung von Körper und Geist durch Verzicht auf Süßes, Fettiges, Koffein und Alkohol. Grünes Gemüse, Obst, Tee und viel stilles Mineralwasser sind angesagt.

Essen - Vegetarisch, Vegan, Detox, Bio, Street  Food, Super Food

Bio: Lebensmittel aus zertifiziertem ökologischem Landbau und artgerechter Tierhaltung; auf Kunstdünger und Schädlingsbekämpfungsmittel wurde verzichtet.

Street Food: Die Qualitätsoffensive für Fast Food. Essen auf die Hand, regional oderinternational geprägt, frisch und mit hochwertigen Zutaten.

Wellness

Ayurveda: Die jahrtausendealte, ganzheitliche Heilkunst Indiens. In Europa werden daraus vor allem Massagen, Ölgüsse, Entspannungstechniken, Schönheitspflege und eine den Körper entlastende Ernährung genutzt. Ziel ist nicht nur ein gesunder Körper, sondern auch innere Harmonie.

Digital Detox: Analog zu Detox. Will heißen: weg mit allem, was schadet, in diesem Fall Smartphone, Tablet, Laptop. Die Stille genießen muss geübt werden.

Bio-Wellness: Das Pendant zur Bio-Ernährung. Bio- und Gesundheitshotels bieten ein ökologisch unbedenkliches Ambiente, chlorfreie Pools, Bio-Gourmetküche und Erholung im Einklang mit der Umwelt.

Wellness und ausgezeichnet Genießen: Ayurveda, Digital Detox, Bio-Wellness, Yoga und Meditation

Yoga/Meditation: Wellness für den Geist. Zweieinhalb Millionen Menschen in Deutschland praktizieren Yoga. Tendenz seit Jahren steigend.

Sport

Mountainbike fahren: Mehr als drei Mil-lionen Menschen in Deutschland biken in ihrer Freizeit. Der Trend hält ungebrochen an. Die neueste Variante sind E-MTBs, dieden unmotorisierten Rädern technisch in nichts nachstehen.

Sport gehört zum Genuss: Mountainbike, Marathon, Workout, Selbstoptimierung

Marathon: Nein, Marathon laufen ist kein Trend. Im Gegenteil. Jedes Jahr nehmen weniger Menschen an Marathons teil. Es wird lediglich mehr darüber berichtet.

Workout: Auf der Internet-Plattform Instagram sind immer mehr Work-out-Videos zu finden. Zum Beispiel das der 19jährigen Deutschen Pamela Reif mit zwei Millionen Followern. Ob diese nur schauen oder auch trainieren, darüber gibt es allerdings keine Zahlen.

Selbstoptimierung: Dauerkontrolle mithilfe des Smartphones oder einer Smartwatch und entsprechender Apps: Schritte, Trainingseinheiten, Kalorienaufnahme, Kalo-
rienverbrauch, Schlaf, Gewicht. Alles wird vermessen – und bei Bedarf optimiert. Ab und zu ist aber sicherlich ein Digital Detox sinnvoll.

 

Fotocredits:
Bild oben: Tourismus Zweckverband Im Tal der Murg, Schwarzwald Tourismus/Quint
Bilder unten unter Genuss: iStock/Svitlana_Pimenov, Vita Classica Bad Krozingen/Mathias Osti, Photodisc


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