Spargel aus Bruchsal

ausgezeichnet regional

Spargel ist nicht nur ein sehr wohlschmeckendes, sondern auch ein äußerst anspruchsvolles Gemüse. Er liebt sandige Böden und sonnige, frostgeschützte Standorte. Im Teinacherland findet Spargel beste Voraussetzungen, daher liegen hier auch einige der größten Anbaugebiete des königlichen Gemüses in Deutschland. Die wohl bedeutendste Spargelstadt im Teinacherland ist Bruchsal.

frischer Spargel

Im lockeren, feinen Sand der nordbadischen Rheinebene rund um Bruchsal gedeihen die edlen Stangen ganz hervorragend. Denn lehmiger Boden erschwert den Stangen den Weg und lässt sie krumm wachsen. Dies beeinträchtigt zwar nicht den Geschmack, doch schließlich isst auch das Auge mit. Zudem sollte der Boden nicht übermäßig viele Steine und kiesige Bestandteile aufweisen, da sie ebenfalls das gerade Wachstum des Spargels behindern können.

Und weil er von vielen Sonnenstunden verwöhnt einen besonders feinen Geschmack bekommt, ist Spargel aus Bruchsal sowohl in ganz Deutschland als auch im benachbarten Ausland heiß begehrt. Daher dreht sich in der Spargelsaison zwischen Ende April und Ende Juni ("offizielles" Ende der Spargelsaison ist der Johannistag am 24. Juni) in Bruchsal alles um die edlen Stangen. 

An den Preisen, die bei der ersten Spargelauktion in Bruchsal erzielt werden, orientieren sich die Spargelmärkte in der gesamten Bundesrepublik. Nirgendwo sonst in Europa werden bei den Spargel-Versteigerungen so hohe Preise erzielt wie an der Versteigerungsuhr in Bruchsal. Schließlich ist der Bruchsaler Spargel nicht nur gesund und wohlschmeckend, sondern auch äußerlich attraktiv: Gerade gewachsen, 22 Zentimeter lang und 18 bis 24 Millimeter dick - das ist das Parademaß des Bruchsaler Spargels.

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