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Wein & Wasserglossar

Der reine Hochgenuss von A bis Z
Der Genuss von Wasser und Wein ist eine Wissenschaft für sich. Mit dieser Auswahl zentraler Begriffe können Sie Ihr Wissen noch weiter vertiefen - und in Gesellschaft guter Freunde so richtig auskosten.
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Restsüße/ Restzucker | Riesling | Rioja | Rosé | Rotling |


Restsüße/ Restzucker
Der Gehalt an unvergorenem Zucker im fertigen Wein, den die Hefe bei der Gärung nicht mehr in Alkohol und Kohlendioxid unwandeln konnte. Da einige Zuckersorten nicht vergärbar sind, sind Weine mit einer Restsüße unter 1g sehr selten. Wie "süß" ein Wein tatsächlich schmeckt, hängt allerdings nicht nur von der Restsüße ab. So kann ein Wein mit einem hohen Säuregehalt - trotz hoher Restsüße - durchaus sehr trocken schmecken.

Riesling
Die weiße Rebsorte steht für Langlebigkeit und Finesse und zählt zu den allerbesten der Welt. Den Wein zeichnet ein harmonischer Gleichklang von Säure, Körper und Extrakt mit eher mittlerem Alkohol-Gehalt aus. Die Farbe ist grünlich-gelb und wandelt sich mit dem Alter zu einem schimmernden Goldton. Das Bouquet wird häufig mit Marillen (Aprikosen), Pfirsichen und Rosen beschrieben, aber eigentlich macht die feine und edle Trauben-Fruchtigkeit die Unverwechselbarkeit aus, die kaum ein anderer Wein mit solcher Finesse aufweist.

Rioja
Das wahrscheinlich bekannteste Weinanbaugebiet Spaniens, gelegen am Fluss Ebro in Nordspanien. Rund 75 % des Rioja wird als Rotwein, 15 % als Rosé und nur 10 % als Weißwein produziert. Der rote Rioja wird zu 80 % aus der Hauptsorte Tempranillo mit Anteilen von Garnacha Tinta (Grenache Noir), Graciano und Mazuelo (Carignan), sowie den seit Jahrgang 2007 erlaubten Maturana Parda und Maturana Tinta gekeltert.

Rosé
Bezeichnung für einen hell- bzw. blassrötlichen Wein, der aus Rotweintrauben gekeltert wurde. Dabei steht der Rosé in der Herstellung eigentlich dem Weißwein näher als dem Rotwein. Er ist deutlich weniger mit Gerbstoffen angereichert als ein Rotwein, was sich aus der Herstellungsmethode ergibt.

Rotling
In Deutschland gebräuchliche Bezeichnung für einen Wein von blass- bis hellroter Farbe keines bestimmten Anbaugebietes, der durch Verschneiden von weißen und roten Trauben oder deren Maischen erzeugt wird. Bekannte Rotlinge sind der Badisch Rotgold (Baden) und der Schillerwein (Württemberg).

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