Weingut Gerhard Aldinger

Mit Vollgas in die Zukunft

Über 500 Jahre lässt sich die Weinbautradition der Familie Aldinger zurückverfolgen: Bereits anno 1492 baute hier ein gewisser "Bentz der Aldinger" Reben an. Dass Tradition und Moderne heute Hand in Hand gehen, zeigt sich schon an der Kombination des ehrwürdigen Familienwappens mit den dynamischen Initialen "GA".

Weingut Gerhard Aldinger

Als Vertreter der 15. Generation achtet Gert Aldinger sehr auf dieses harmonische Zusammenspiel. So gesellen sich zu den Klassikern Trollinger, Riesling, Spätburgunder und Lemberger auch Merlot, Cabernet Sauvignon und Sauvignon blanc. Berühmt wurde das Weingut vor allem durch seine Lage "Untertürkheimer Gips" - einem ehemaligen Gipsbruch, der Weine mit einer ganz besonderen Mineralisierung hervorbringt. Um die primären Traubenaromen zu erhalten, werden die Weißweine kühl (zwischen 12 und 14° C) und langsam vergoren. Danach dürfen sie im Stahltank auf der Feinhefe reifen. Die kräftigen Rotweine gären bis zu 20 Tage auf der Maische, ehe sie ihren biologischen Säureabbau und ihre Reife dann im Tank, im großem Holzfass oder in den Barriquefässern erhalten.

Inzwischen sind die Aldinger-Weine so begehrt, dass sich die Kenner immer den 1. September im Kalender rot anstreichen. Dann erscheint nämlich die neue Preisliste für Prädikatsweine. Und auch sonst kann Gert Aldinger optimistisch in die Zukunft blicken, denn mit seinen Söhnen Hansjörg und Mathias steht auch schon die Folgegeneration in den Startlöchern.

Schlagworte zu diesem Winzer: 

Auf Facebook empfehlen: