Weingut Karl Haidle

Spitzenweine durch Ertragsreduzierung

Im Remstal zählt das Weingut Karl Haidle zu den ältesten Weingütern, das seine Weine in Eigenregie vermarktet. Mit einer Rebfläche von lediglich 0,5 Hektar startete Karl Haidle 1949 in die Selbstständigkeit. Mittlerweile führt Hans Haidle mit Frau und Tochter das Weingut und kultiviert auf rund 19 Hektar Weine mit hohem Qualitätsanspruch und unverwechselbarem Sortencharakter.

Dabei profitiert das Weingut von einem Klima, das die Reben mit Milde und Sonne verwöhnt und von Böden, die dem Wein die typische Note geben. Die besten Lagen sind die alten steinernen Weinbergterrassen des "Stettener Pulvermächer" zu Füßen der Y-Burg, dem markanten Wahrzeichen von Stetten. Hier wird die Wärme besonders gut gespeichert und der Boden ist geprägt von Keuper-Verwitterungsgestein, teilweise mit Einlagen von sandigem Lehm.

Diese günstigen Voraussetzungen sind die Grundlage für die hohe Qualität der Weine. Aber erst die konsequente Ertragsreduzierung, die das Weingut praktiziert führt dazu, dass hier Spitzengewächse reifen können. So werden für die besten Weine nur 25 bis 35 Liter pro ar geerntet - erlaubt sind bis zu 110 l/ar. Nach dem Grundsatz "Wein wird im Weinberg, nicht im Keller gemacht" wird nur kerngesundes Lesegut verwendet. Hinzu kommen die gute Belüftung durch intensive Laubarbeit sowie ein perfektes Timing bei der Lese bei hoher physiologischer Reife. Die traditionelle Handarbeit gepaart mit Kompetenz, Erfahrung und einem hohen Qualitätsanspruch sorgt dafür, dass nur die besten Trauben in den Keller kommen.

Hier werden sie schonend gepresst  und individuell im traditionellen Holzfass, im Edelstahl-Tank oder im Barrique-Fass ausgebaut. Dabei wird der Gärprozess laufend kontrolliert. So entstehen im Weingut Karl Haidle Spitzenprodukte, die Jahr für Jahr zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten.

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