Weingut Ökonomierat Rebholz

Ökologischer Weinbau auf höchstem Niveau

Die Familiengeschichte der Winzerfamilie Birgit und Hansjörg Rebholz reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück und hatte immer auch etwas mit Wein zu tun. Seit drei Generationen konzentriert man sich im stattlichen Herrenhaus an der Weinstraße in der südlichen Pfalz ganz und gar auf den Weinbau. Der Ökonomierat Eduard Rebholz setzte damals seine Idee vom Naturwein in die Tat um und tat vieles, um die Qualität des Weines zu erhöhen. Seit den 40er Jahren folgt der "Rebholz-Weg" beharrlich dieser hauseigenen Idee.



Seither wird deshalb weder angereichert noch entsäuert, weil beides den Charakter des Weines verdirbt. Familie Rebholz verfügt über herausragende Lagen mit Böden von höchster Qualität und bewirtschaftet sie im Sinne des biologischen Landbaus. Auf den Einsatz von Herbiziden, chemisch-synthetischen Fungiziden und Mineraldünger wird verzichtet, um das natürliche Ökosystem zu bewahren und die Umwelt zu schonen. Mit der Verwendung von pflanzenstärkenden Mitteln werden die Pflanzen auf natürlichem Wege gestärkt und wirken so abhärtend.

Bewirtschaftet werden heute 18 Hektar Weinland mit einer breiten Palette sehr unterschiedlicher Böden, die geprägt sind von Löss-Mehl, Muschelkalk, Buntsandstein und rotem Schiefer. Jeder Bodentyp gibt dem Wein seinen individuellen Charakter  und ermöglicht einen facettenreichen Ausbau der Weine. Die Burgunderfamilien und die Rieslinge spielen mit 75 Prozent der Anbaufläche die Hauptrollen in den Weinbergen - weitere Spezialitäten des Hauses sind vor allem die Gewürztraminer und die Muskateller.

Die Früchte werden von Hand gelesen und zwar dann, wenn die meisten ihre Ernte schon lange eingefahren haben. Beim Ausbau der Weine setzt Familie Rebholz im neuen Kellergebäude auf reine Natur. So wird freiwillig auf "Chaptalisation", die Erhöhung des natürlichen Alkoholgehaltes durch Zugabe von Zucker und "Süßreserve", die Zugabe von Traubensaft vor der Flaschenfüllung zur Süßung, verzichtet. Das Ergebnis ist von herausragender Qualität wie auch der Gault Millau 2009 bestätigt: "Keine Handvoll deutscher Erzeuger ist in der Lage, eine ähnlich grandiose Serie trockener Weine auf den Tisch zu stellen."

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