Menü des Monats August

Dessert


Schokobrownie und weißer Schokoladenschaum mit karamellisiertem Weinbergpfirsich

Für die Brownies die Butter mit der Kuvertüre schmelzen, den Zucker mit den Eigelben schaumig schlagen und das Eiweiß separat steif schlagen. Das Mehl in die Eigelb-Zucker-Masse einrühren, dann die Kuvertüren-Butter-Mischung unterrühren und den Eischnee unterheben. In eine flache Form füllen und bei ca. 160 Grad rund 30 Minuten backen.

Für die Pfirsiche die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Die Kerne aus den Weinbergpfirsichen stechen und die Früchte in der Butter braten. Mit Honig beträufeln und diesen karamellisieren lassen. Den Herd ausschalten und mit einem Löffel Karamell über die Pfirsiche geben.

Für den Schokoladenschaum die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Alle weiteren Zutaten vorsichtig zusammen erhitzen, bis die Kuvertüre vollständig geschmolzen und eine glatte Masse entstanden ist. Dann die eingeweichte Gelatine in die warme Masse einrühren. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen, dann in eine CO₂-Druckgasflasche füllen und kaltstellen.

Zum Anrichten einen Pfirsich auf den Teller legen. Stücke vom Schokobrownie ansetzen, mit einem Stück den Hohlraum vom Kern ausfüllen. Den Schokoschaum aufspritzen.

Als Garnitur eignen sich Pfirsich-Karotten-Eis, Karottenpulver und frische Minze.

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN

Für die Schokobrownies
250 g Butter
250 g Kuvertüre
250 g Zucker
250 g Eier (4–5 Stück), getrennt
150 g Mehl

Für den Pfirsich
4 Weinbergpfirsiche
2 EL Butter
Honig

Für den Schokoladenschaum (1 l)
2 Blätter Gelatine
250 g weiße Kuvertüre
250 g Sahne
500 ml Milch
2 EL Honig

WEIN- UND WASSEREMPFEHLUNG ZUM DESSERT
Zum Dessert empfiehlt Christina Hilker:

2018 Pius Auslese

Die Kellersche Cuvée aus Rieslaner und Scheurebe besitzt die Power, die Süße und die Finesse, die dieses kräftige und ausdrucksstarke Dessert als Partner benötigt. Hinter dem Wein verbirgt sich eine ganz eigene Geschichte: Rieslaner findet man ja leider hierzulande nur noch auf kleinen Flächen, es gibt keine 100 Hektar mehr in ganz Deutschland. Eine launische Diva, die wegen ihrer Kapriolen nur in den Händen begnadeter Winzer großartige Ergebnisse gebiert und von vielen vernachlässigt wurde, sie macht eben enorm viel Arbeit. Doch im Weingut Keller, da gibt es den Rieslaner noch. Und das hat einen besonderen Hintergrund: Es war eine Flasche eines gemeinsam verkosteten Rieslaners, die dereinst Klaus-Peters viel zu früh verstorbene Mutter Hedwig und seinen Vater Klaus sich ineinander vergucken ließ. Denn dass der Rieslaner – das schönste Kind des Rieslings, eine ganz alte Kreuzung – zum Besonderen fähig ist, erkannte Hedwig Keller schon 1971, als sie als junge Weinbautechnikerin im Labor von Kreuznach eine Flasche zur Alkoholbestimmung abgeliefert bekam. Ein junger Winzer aus Rheinhessen hatte sie vorbeigebracht: Klaus Keller, damals 22 Jahre alt. Hedwig liebte den Wein und – etwas verkürzt – bald darauf den Winzer, der ihn gemacht hatte. Ohne diese Flasche Rieslaner wäre das Weingut Keller vielleicht nie zu dem geworden, was es heute ist.

Endverbraucherpreis: Euro ca. 16,50 Euro inkl. MwSt./0,375 l

Bei all der Power des Brownies und dieses außergewöhnlichen Süßweins sollten diese geschmacklichen Eindrücke im Vordergrund stehen. Deshalb kann es hier nur einen passenden Partner geben, das zurückhaltende Teinacher Gourmet Naturell.

Bezugsadresse
PINARD de PICARD GmbH & Co. KG • Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen • T 06838 97950 0
info(at)pinard.de • www.pinard.de

BILDNACHWEISE
(von oben nach unten)

  1. Fotografie: Eckhart Matthäus